Steffen Grütjen und Milan Skusa (beide Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) befassen sich mit Einfacher und Leichter Sprache im Journalismus aus der Nutzer:innen-Perspektive.
Das sind einige der Erkenntnisse der beiden Wissenschaftler:
- Einfache und Leichte Sprache können der Inklusion zuträglich sein.
- Einfache und Leichte Sprache können dazu beitragen, einer tabuisierten Wahrnehmung von Menschen mit Leseschwierigkeiten entgegenzuwirken.
- Beratende Informationen in Einfacher und Leichter Sprache machen es Menschen möglich, in alltäglichen Situationen selbstbestimmt zu entscheiden.
- Es sollten mehr Nachrichten-Formate in Einfacher und Leichter Sprache angeboten werden. Dazu gehören zum Beispiel Angebote, die von den Zielgruppen ohne Weiteres aufgefunden sowie genutzt werden können (Zusammenfassungen in visueller Form, Erklärvideos oder Chats auf Whatsapp und Instagram).
Grütjen und Skusa legen in einer Tabelle auch die im deutschsprachigen Raum etablierten Einfache- und Leichte-Sprache-Nachrichten-Formate dar.
Hier geht es zum Artikel: https://edoc.ku.de/id/eprint/35555/1/1615-634X-2025-3-354.pdf.